Bedeutung von Fragen

Die beste Lösung ist immer noch die, die man mit eigener Anstrengung selbst erreicht hat!

Kinder stellen viele Fragen und sie wollen damit die ihnen noch geheimnisvolle Welt begreifen und ihr eine Ordnung geben. Immer wenn Kinder aktiv etwas erkunden und ausprobieren oder sich Gedanken machen, steht am Anfang eine Frage.
Hinter jeder Frage steht zunächst auch eine Person. Womit beschäftigt sich das Kind gerade? Welches Thema ist ihm wichtig?
Ausgehend von dieser selbstbestimmten Lernmotivation des Kindes ergibt sich unser pädagogisches Handeln:

Wie begegnen wir den Fragen der „kleinen Meister und Philosophen des Alltags“?

  • Als Erwachsene entdecken wir die Welt mit den Kindern ein
    zweites Mal mit!
  • Wir schaffen Spielsituationen, Räume und Materialangebote, die im Kontakt mit anderen Kindern oder mit Erwachsenen zum aktiven Forschen und Fragen anregen. Ein Jahresprojekt, das ausreichend Zeit für ein Thema schenkt, Funktionsräume und ein ganztägiges psychomotorisches Bewegungsangebot an jedem Tag der Woche, unterstützen dieses Ziel.
  • Alle Bezugspersonen führen gleichberechtigte Gespräche, egal wie groß der Wissensvorsprung ist. Kurze Antworten auf Fragen ermöglichen das Nachfragen und so kann das Kind selbst entscheiden, wie detailliert es ins Thema einsteigen möchte.
  • Wir wollen feinfühlig und aufmerksam das Kind dabei begleiten, einen Lösungsweg zu erkunden. Zu einer sicheren Basis für Lernprozesse gehört auch, Ängste und Unsicherheiten des Kindes aufzugreifen.

Fragen sind Begleiter des Lebens!